
Migrationsarbeit
Den Weg in die Gesellschaft ebnen
Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der
Bundesrepublik Deutschland sind von Migration geprägt. Staat und Gesellschaft
sind verpflichtet, über die Rechtmäßigkeit des Aufenthalts zu entscheiden,
Zuwanderung zu gestalten und Migrantinnen und Migranten, die sich –
voraussichtlich – auf Dauer in der Bundesrepublik aufhalten, in unsere
Gesellschaft zu integrieren.
Migration ist für den Einzelnen ein schwieriger Prozess – nicht selten die
einzige Chance zum Überleben. Migration heißt Verlust von Heimat, von
Gewissheit, oft von Familie. Migration nach Deutschland bedeutet aber auch:
Neubeginn in einer freiheitlichen und rechtstaatlichen demokratischen
Gesellschaft.
Ein respektvolles Miteinander
ermöglichen
Entsprechend den Grundsätzen der Internationalen Rotkreuz- und
Rothalbmondbewegung sowie den Resolutionen und Beschlüssen auf internationaler
und nationaler Rotkreuz-Ebene setzt sich das DRK mit seiner Migrationsarbeit für
ein respektvolles Miteinander von Zuwanderern und Einheimischen ein.
Die Migrationsarbeit des Deutschen Roten Kreuzes soll helfen, Fremdsein zu
überwinden, Chancen zu erschließen und Rechte zu wahren, für Migranten und für
die Gesellschaft, in der wir leben, die wir mitgestalten im Sinne des Rotkreuz
Grundsatzes. „Leben und Gesundheit schützen und der Würde des Menschen Achtung
verschaffen".
Die DRK-Migrationsarbeit reicht von Hilfe im Einzelfall bis hin zu gesellschaftlichem Engagement, als Partner und kritischer Begleiter von Staat und Gesellschaft – im Spannungsfeld zwischen umfassendem Anspruch und dem Machbaren. Sie nutzt alle Ressourcen des Roten Kreuzes für ein friedliches Miteinander durch gegenseitiges Verständnis und Respekt.
Die Migrationsarbeit bietet fachkundige Beratung und unterstützt die Integration von Migranten durch Projekte, Kooperationen und Öffentlichkeitsarbeit: